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Japan
G7-Umweltminister beschließen schnelleren Ausbau von Wind- und Solar-Energie

Die Staaten der G-7-Gruppe haben sich ehrgeizigere Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt.

    Die beiden sitzen nebeneinander an einem Tisch mit weißer Decke, vor ihnen Mikrofone. Graichen sagte etwas. Im Hintergrund eine weiße Wand mit einem blauen Netz aus Linien.
    Bundesumweltministerin Steffi Lemke und ihr Staatssekretär Patrick Graichen bei einer PK am Rande der Konferenz. (Hiro Komae / AP / dpa)
    Die Umwelt- und Klimaschutzminister legten bei einem Treffen im japanischen Sapporo erstmals konkrete Ziele für den Ausbau von Windenergie auf hoher See und Solarenergie fest. Demnach sollen bis 2030 gemeinsam rund 150 Gigawatt Offshore-Windleistung gewonnen werden. Das entspricht etwa der Leistung von 150 Atomkraftwerken. Weitere 1.000 Gigawatt sollen über Photovoltaik-Anlagen erreicht werden. Für den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen die G7-Minister keinen festen Zeitplan.
    In der Stadt Karuizawa beraten seit dem Nachmittag die G7-Außenminister über den Konflikt zwischen China und Taiwan. Die japanische Regierung warnte, Asien könnte die Ukraine von morgen sein. Auch um den russischen Angriffskrieg wird es gehen. Zur G-7-Gruppe zählen neben Deutschland und Japan Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada und die USA.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.