Gemeinsame Erklärung
G7 wollen Druck auf Russland mit neuen Energiesanktionen erhöhen - Merz sieht neue Einigkeit mit Trump

Die G7-Staaten haben sich bei ihrem Gipfel im französischen Evian auf weitere Sanktionen gegen Russland verständigt.

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor der Arbeitssitzung mit den G7-Staats- und Regierungschefs und der Ukraine während des G7-Gipfels in Évian.
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, rechts, begrüßt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Evian. (AFP/LUDOVIC MARIN)
    Wie aus einer gemeinsamen Erklärung vom Abend hervorgeht, betreffen die Maßnahmen unter anderem den russischen Öl- und Gassektor. Des Weiteren sei vereinbart worden, die Lieferung von weitreichenden Waffen- sowie Flugabwehrsystemen an die Ukraine auszuweiten.
    Bundeskanzler Merz sprach nach den Beratungen gestern wörtlich von einem "Tag der Hoffnung". Die G7-Staaten seien sich einig, den Druck auf Moskau zu erhöhen, um Russland an den Verhandlungstisch zu bringen. Auch US-Präsident Trump habe er in den Gesprächen als kooperativ erlebt. Merz betonte, Kiew habe sich in seinem Abwehrkampf gegen Russland eine Position der Stärke erkämpft. Das könne vielleicht erstmals eine Chance auf Frieden eröffnen.
    Zum Abschluss ihres Gipfeltreffens in Evian befassen sich die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten heute mit der Lage der Weltwirtschaft. Ein weiteres Thema ist der Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.