
Die Veranstaltung soll nun Anfang September in Zürich stattfinden. Eine Reise in die Vereinigten Staaten sei für die Gäste gefährlich geworden, erklärte der Gründer des Ig-Nobelpreises für kuriose Forschungen, Marc Abrahams.Man könne nicht guten Gewissens von den neuen Preisträgern oder den über sie berichtenden internationalen Journalisten verlangen, dieses Jahr in die USA zu reisen, hieß es. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt. Allerdings wird die Meldung mit einem Bild zur US-Visapolitik illustriert. Die US-Regierung plant strengere Regeln. Vor der Einreise sollen unter anderem die Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre offengelegt werden.
Die in Forscherkreisen beliebten Auszeichnungen werden vom humoristisch-satirischen Wissenschaftsmagazin "Annals of Improbable Research" verliehen. Mit dem Preis soll ein Schlaglicht auf Forschungen geworfen werden, die "erst zum Lachen und dann zum Nachdenken" anregen. Im vergangenen Jahr wurde der Anti-Nobelpreis unter anderem für Untersuchungen zu Kühen mit Zebrastreifen, Eidechsen mit Pizza-Leidenschaft und Muttermilch mit Knoblauch-Note verliehen.
Seit 1991 fand die üblicherweise mit viel Humor verbundene Gala zur Ehren der Preisträger in der US-Ostküstenstadt Boston statt.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
