
In Köln werden heute Vizekanzler Klingbeil, Forschungsministerin Bär, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wüst und EU-Digitalkommissarin Virkkunen auf dem Messegelände erwartet. Die Gamescom ist die größte Computer- und Videospielmesse der Welt. Laut Veranstaltern präsentieren sich mehr als 1.600 Unternehmen auf den Ausstellungsflächen – so viele wie noch nie.
Die Gaming-Industrie dagegen steht unter Druck. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Umsatz für Games, Hardware und damit verbundenen Dienstleistungen in Deutschland laut dem Branchenverband Game bei rund 4,2 Milliarden Euro. Das sei ein Minus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang habe jedoch vor allem an gestiegenen Preisen für Hardware gelegen, die eine Kaufzurückhaltung bei Konsumenten verursachten.
Weltweit Verbesserung, aber geringer Anteil deutscher Produktion
Der Branchenverband sieht weltweit eine Verbesserung der Lage.
Der Geschäftsführer des Verbands, Falk, erklärte, man habe global eine Konsolidierung in den letzten Jahren gesehen, die aber auch auf die Corona-Zeit und eine anschließende Normalisierung des Marktes zurückzuführen sei
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Björn Bartholdy, Computerspiel-Experte der Technischen Hochschule Köln, betonte, Deutschland habe zwar einen großen Absatzmarkt, aber einen vergleichsweise geringen Anteil heimischer Produktion. Die Gründe dafür seien, dass es - vor allem im Vergleich zu Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan oder den USA - in Deutschland eher kleine Entwicklerstudios gebe. Hardware werde hauptsächlich in den USA produziert.
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Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







