Vogelgrippe
Ganz Österreich zum Risikogebiet erklärt

Zur Bekämpfung der Vogelgrippe haben die österreichischen Behörden das gesamte Land als Risikogebiet eingestuft.

    Enten versammeln sich auf einer Farm im Dorf Snoa außerhalb von Phnom Penh, Kambodscha.
    Angesichts der Vogelgrippe haben österreichische Behörden die Maßnahmen für Geflügelhalter verschärft. (picture-alliance / dpa / Heng Sinith)
    Fortan müssten Geflügelhalter verschiedene Maßnahmen umsetzen, um den Kontakt zwischen ihren Tieren und Wildvögeln zu verhindern, wie das Gesundheitsministerium in Wien mitteilte. So darf Geflügel bis auf weiteres nicht mehr im Freien gefüttert werden. In den vergangenen Wochen war die Viruskrankheit in mehreren Regionen Österreichs in Wildvögeln nachgewiesen worden. Es sind auch bereits vier Geflügelbetriebe mit insgesamt rund 200.000 Tieren in den Bundesländern Oberösterreich und Niederösterreich betroffen.
    Das hochansteckende Virus kann von Wildvögeln auf Zuchttiere übertragen werden. Infiziertes Geflügel stirbt meist an der Krankheit. Arbeiter in Geflügelbetrieben können in seltenen Fällen ebenfalls angesteckt werden, doch in Europa sind laut dem Gesundheitsministerium solche Erkrankungen noch nicht nachgewiesen worden.
    Diese Nachricht wurde am 07.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.