Bundesnetzagentur
Gasversorgung trotz niedrigerer Speicherstände gesichert

Die Bundesnetzagentur sieht die Gasversorgung in Deutschland trotz geringerer Vorräte ⁠in den ‌Speichern als gesichert an.

    Zahlreiche Rohre verlaufen an einer technischen Anlage zur Verdichtung von Erdgas auf dem Gelände des Erdgasspeichers Rehden der astora GmbH.
    Die Bundesnetzagentur bewertet die Gasversorgung in Deutschland weiterhin als gesichert. (picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich)
    Der aktuelle Füllstand von 47 Prozent sei in einem angemessenen Rahmen, teilte die Behörde in ihrem Jahresrückblick für 2025 mit.
    Der Gasverbrauch fiel im vergangenen ​Jahr ​etwas höher aus ​als 2024 - bei 864 Terawattstunden, das ist eine Steigerung um 2,2 ⁠Prozent. Im Vergleich zum Durchschnitt der ‌Jahre 2018 bis 2021 - also der Zeit vor Russlands Angriff auf die Ukraine - seien jedoch weiterhin knapp 13,5 Prozent ​Gas eingespart worden.
    40 Prozent des Gasverbrauchs entfielen im vergangenen Jahr auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf die Industrie. 
    Wichtigste Lieferländer für Gasimporte waren Norwegen, die Niederlande und Belgien. Über die deutschen LNG-Terminals wurde gut ein Zehntel der Gesamtmenge eingeführt.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.