
Anlass ist der seit 1951 in Israel begangene Gedenktag Yom Ha-Schoah. Am Vormittag kam dort für zwei Minuten das öffentliche Leben zum Erliegen, als landesweit Sirenen heulten. Überschattet wird der Gedenktag durch den Krieg gegen den Iran. Ministerpräsident Netanjahu warf dem Regime in Teheran bei der Zeremonie erneut vor, die Vernichtung Israels anzustreben.
Bei einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg rief der israelische Botschafter Prosor zum Schutz jüdischen Lebens auf. Antisemitismus sei sichtbar und nehme zu, sagte er.
In Polen wurde mit dem sogenannten "Marsch der Lebenden" der Opfer des Holocaust gedacht. Tausende Menschen nahmen an der Gedenkveranstaltung im ehemaligen KZ Auschwitz teil. Angeführt wurde der Marsch von 50 Holocaust-Überlebenden.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
