NS-Zeit
Gedenken an Hitler-Widerstand um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vor 82 Jahren

Die Bundesregierung erinnert heute in Berlin an das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler vor 82 Jahren.

    Schwarzweißfoto, das den zerstörten Raum nach dem Attentat zeigt: Reichsmarschall Hermann Göring (helle Uniform) und der Chef der "Kanzlei des Führers", Martin Bormann (l.), besichtigen den Raum der Karten-Baracke im Führerhauptquartier Rastenburg.
    Oberst Claus Schenk von Stauffenberg versuchte am 20. Juli 1944 mit einer Sprengladung Adolf Hitler zu töten. (picture-alliance / dpa / Hoffmann)
    Unter anderem werden Verteidigungsminister Pistorius und Familienministerin Prien sowie Berlins Kultursenator Evers (beide CDU) im Ehrenhof des Bendlerblocks erwartet. Dort waren der NS-Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die drei Mitstreiter General Friedrich Olbricht, Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Oberleutnant Werner von Haeften in der Nacht auf den 21. Juli 1944 erschossen worden. Einige Stunden zuvor hatte Stauffenberg im sogenannten Führerhauptquartier eine Tasche mit einer Sprengladung platziert. Vier Personen starben, Hitler überlebte das Attentat.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.