Berlin
Gedenken an Kommunistenführer Luxemburg und Liebknecht

In Berlin haben Tausende der ermordeten Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht.

    Teilnehmer halten während der Demonstration "Luxemburg-Liebknecht-Ehrung 2026" im Gedenken an die 1919 ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Banner und Plakate.
    Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin (picture alliance / dpa / Christophe Gateau)
    Nach Angaben der Polizei nahmen rund 8.500 Menschen teil. Anders als in den Vorjahren habe es bisher keine Ausschreitungen gegeben. Vereinzelt sei Pyrotechnik abgebrannt worden. Die Polizei war mit rund 500 Einsatzkräften vor Ort.
    Ein Demonstrationszug führte vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Die Vorsitzenden der Linken, Schwerdtner und van Aken, legten an der Gedenkstätte rote Nelken nieder.
    Luxemburg und Liebknecht waren am 15. Januar 1919 von Mitgliedern eines Freikorps ermordet worden. So nannte man damals paramilitärische Verbände, die häufig von ehemaligen Weltkriegssoldaten getragen wurden und die Weimarer Republilk bekämpften.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.