
Bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt sagte Regierungschef Gahr Store, man hätte sich wünschen können, dass die dramatischen Geschehnisse Hassreden, Gewalt und Drohungen ein Ende setzen würden. Allerdings sei es so nicht gekommen. Radikalisierte und extreme Haltungen erhielten weiterhin Zuspruch. Es würden Verschwörungstheorien und Falschinformationen verbreitet, kritisierte Gahr Store. Er warnte vor einer weiteren Verschlechterung des Meiungsklimas in Norwegen.
Am 22. Juli 2011 hatte der Rechtsterrorist Breivik zunächst eine Bombe im Osloer Regierungsviertel gezündet. Acht Menschen starben. Im Anschluss tötete er 69 Teilnehmer eines Sommerlagers der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf der Insel Utoya.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.