
Der Zweite Weltkrieg sei ein Angriffs- und Vernichtungskrieg mit 60 bis 70 Millionen Toten gewesen, in dessen Verlauf auch Millionen Menschen, die keine Kriegsteilnehmer gewesen seien, fabrikmäßig vernichtet worden seien. Es sei im Mai 1945 schwer vorstellbar gewesen, dass Deutschland nach dieser Niederlage eine Zukunft haben könnte.
Die offizielle Gedenkrede bei der Veranstaltung hält Italiens Staatspräsident Mattarella. Bundespräsident Steinmeier spricht im Anschluss - wie in den Vorjahren - das Totengedenken. Steinmeier und Mattarella hatten zuvor bereits an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft Kränze niedergelegt.
Kranzniederlegungen in der "Neuen Wache"
Zuvor hatten Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzler Merz und der italienische Staatschef Mattarella an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft Kränze niedergelegt. Auch Bundestagspräsidentin Klöckner und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Harbarth, beteiligten sich.
Der Volkstrauertag wird seit 1922 begangen, anfangs zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkrieges. Seit 1945 wird nicht nur der Soldaten, sondern auch der zivilen Opfer gedacht. Dazu zählen auch die rassistisch, politisch oder religiös Verfolgten.
Diese Nachricht wurde am 16.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
