
Wie der Text unter einem Porträtfoto der Künstlerin hervorhebt, widersetzte sie sich mit "Mut, Ehrgeiz und großer Eigenständigkeit" konservativen Erwartungen ihrer Zeit. Ihr Erfolgschanson "Für mich soll's rote Rosen regnen" wird als Symbol für Emanzipation und weibliche Selbstbestimmung gewertet. Mit ihrer nur sekundenlangen Nacktszene im Film "Die Sünderin" (1950) sorgte Knef für den ersten Filmskandal im Nachkriegsdeutschland. Im Laufe ihrer Karriere hatte sie sich immer wieder neu erfunden - als Schauspielerin in Hollywood, in Musical-Hauptrollen am Broadway, als Chanson-Sängerin und Autorin ("Der geschenkte Gaul"- 1970). Das Denkmal in ihrer Geburtsstadt ist die zwölfte Stele in einem über das gesamte Stadtgebiet verstreuten Zyklus von bedeutsamen Ulmer Frauen.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
