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Halle
Gedenkstunde für Opfer des Synagogen-Anschlags

Die Stadt Halle und die dortige jüdische Gemeinde haben an die Opfer des Terroranschlags auf die Synagoge vor vier Jahren erinnert.

    Die drei sitzen nebeneinander auf einer Bank der Synagoge und tragen Kippas; Haseloff im Vordergrund. Die drei sind von der seite fotografiert.
    V.l.n.r.: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff, Pascal Kober, der Beauftragte der Bundesregierung für Betroffene von terroristischen und extremistischen Anschlägen, und Egbert Geier, Bürgermeister von Halle. (Hendrik Schmidt / dpa )
    Im Hof des Gebetshauses fand im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff ein stilles Gedenken statt. Zum Zeitpunkt des Anschlags läuteten die Kirchenglocken in der Stadt. In einer Erklärung rief Bundeskanzler Scholz zum Kampf gegen Antisemitismus auf. Nie wegschauen - dazu mahne der Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge in Halle, so Scholz. Die Opfer blieben unvergessen.
    Am 9. Oktober 2019 hatte ein Rechtsextremist vergeblich versucht, am jüdischen Feiertag Jom Kippur in die Synagoge einzudringen. Anschließend erschoss er in Halle zwei Menschen.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.