Nach Anschlag auf CSD
Gefährder in Berlin werden strenger überwacht - teilweise mit Fußfesseln

Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin werden dort islamistische Gefährder strenger überwacht.

    Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) spricht während einer Pressekonferenz und hält ihre Arme geöffnet.
    Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) (Soeren Stache / dpa / Soeren Stache)
    Innensenatorin Spranger sagte, inzwischen trügen vier Gefährder elektronische Fußfesseln. Man begrüße, dass das zuständige Gericht einem entsprechenden Antrag der Polizei stattgegeben habe. Die SPD-Politikerin betonte, es sei richtig und notwendig, dass die vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten gegen Islamisten konsequent angewendet würden.
    Nach dem Anschlag eines Islamisten mit einer Toten und 31 Verletzten war bekannt geworden, dass der Täter als sogenannte "Hochrisiko-Person" eingestuft war und von der Polizei beobachtet wurde, allerdings nicht durchgehend.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.