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StartseiteMarktplatzGefälligkeiten unter Freunden31.08.2006

Gefälligkeiten unter Freunden

Nachbarschaftshilfe oder Schwarzarbeit?

Die Grenzen zwischen kleinen Gefälligkeitsjobs wie Rasenmähen, Babysitten oder Parkett verlegen und illegaler Beschäftigung sind fließend. Zwar sind Dienst- und Werkleistungen, die aus Gefälligkeit auf dem Weg der Nachbarschaftshilfe erbracht werden, nach dem Gesetz zur Bekämpfung gegen Schwarzarbeit weder anmelde- noch sozialversicherungspflichtig. Wenn jemand für nachbarschaftliche Dienstleistungen wirbt, sieht das aber schon wieder anders aus.

Am Mikrofon : Eva Bahner

Nachbarschaftshilfe oder Schwarzarbeit, wo liegt die Grenze? (dradio.de)
Nachbarschaftshilfe oder Schwarzarbeit, wo liegt die Grenze? (dradio.de)
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Wie lässt sich Nachbarschaftshilfe also von Schwarzarbeit abgrenzen? Wie hoch darf das Entgelt für kleine Gefälligkeiten sein? Wann muss der Verdienst versteuert werden? Und wer haftet, wenn etwas schief geht? Lohnt es sich überhaupt, die Hilfe von Freunden oder Nachbarn in Anspruch zu nehmen oder ist es nicht für Bauarbeiten zum Beispiel ohnehin ratsam, Profis zu beauftragen, zumal ab diesem Jahr auch die Kosten für Handwerker und Kinderbetreuung steuerlich absetzbar sind. Diese und andere Fragen diskutierte Eva Bahner mit Experten im Studio im heutigen Marktplatz.

Diie E-Mail-Adresse lautet: marktplatz@dradio.de

Studiogäste heute waren:

Dr.Dominik H. Enste, Institut der Deutschen Wirtschaft,
Rechts- und Institutionenethik/Wirtschaftsethik
Institut der Deutschen Wirtschaft: Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit

Michael W. Felser, Rechtsanwalt, Schwerpunkt Arbeitsrecht
Rechtsanwälte Felser

Rüdiger Stumpf, Stiftung Warentest, Redakteur Finanztest
Stiftung Warentest

Weitere Informationen:

Adressliste deutscher Tauschringe

Finanzkontrolle Schwarzarbeit:
Bundeszollverwaltung

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