
Der Verdächtige sei Anfang Februar gefasst worden, teilte der Inlandsgeheimdienst mit. Die Ermittler werfen ihm vor, seit Juni 2024 in Deutschland, Polen und Litauen militärische Objekte sowie kritische Infrastruktur für den belarussischen Geheimdienst ausgespäht zu haben.
Die Festnahme ist den Angaben zufolge ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Bundesverfassungsschutz und dem litauischen Geheimdienst. Der Mann kam zunächst in Untersuchungshaft.
Die Regierung in Warschau wirft den Geheimdiensten Russlands und seines Verbündeten Belarus vor, fortgesetzt Agenten ins Land zu schicken und Saboteure anzuwerben.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
