
Wie NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung und internationale Partner berichten, sollen die 130.000 Fotos und Dokumente vor allem Leichen von Gefangenen zeigen. Die meisten seien nackt, unterernährt und wiesen Spuren von Gewalt auf, hieß es. Das Assad-Regime habe die eigenen Gräueltaten akribisch dokumentiert.
Den Angaben zufolge liegt der Datensatz auch der Bundesanwaltschaft vor, die ihn kriminologisch auswerten wolle. Deutschland verfolgt schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach dem Weltrechtsprinzip; Anfang 2022 war erstmals ein syrischer Geheimdienstler wegen Folterverhören zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Der Datensatz enthält auch die Namen von mehr als 1.500 bislang vermissten Personen. Dieser sei mit mehreren Hilfsorganisationen geteilt worden.
Diese Nachricht wurde am 04.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
