Koordinierung
Gemeinsames Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen nimmt Arbeit in Berlin auf

Bund und Länder haben in Berlin das Gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen eröffnet.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei der Einweihung des Gemeinsamen Zentrums zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) in Berlin.
    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei der Einweihung des Gemeinsamen Zentrums zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) in Berlin. (Christoph Soeder/dpa)
    Die Einrichtung bündelt die Fähigkeiten der Sicherheitskräfte von Bund und Ländern, der Polizei, des Verfassungsschutzes und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Es handelt sich nicht um eine eigenständige Behörde, sondern um einen Zusammenschluss von Vertretern bestehender Einrichtungen.
    Bundesinnenminister Dobrindt sagte bei der offiziellen Eröffnung, es gehe um Koordinierung statt Kompetenzgerangel. Verfassungsschutzpräsident Selen warnte vor hybriden Aggressoren. Diese verübten reale Angriffe auf die Gesellschaft, die freiheitliche Demokratie und die Sicherheit Deutschlands.
    Neben der neuen Einrichtung gibt es bereits das Nationale Cyber-Abwehrzentrum und das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum.
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.