
Der angehende Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin, Busch, lobte zwar das bundesweit geplante Konzept Integrierter Notfallzentren an ausgewählten Kliniken. Wenn Hilfesuchende dort allerdings verlässlich eine ambulante medizinische Erstversorgung erhalten sollten, müsse dies auskömmlich finanziert sein, sagte Busch im Deutschlandfunk. Geplant ist außerdem eine bessere Vernetzung der Rufnummern 112 und 116 117. Dadurch soll nach den Plänen von Gesundheitsministerin Warken die Zahl unnötiger Krankenfahrten verringert werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung lehnt einen Mehraufwand für den Bereitschaftsdienst der Arztpraxen jedoch ab und betont, es gebe hierfür keine personellen Ressourcen.
Warken geht davon aus, dass mit der Reform der Notfallversorgung jährlich 1,3 Milliarden Euro eingespart werden können.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
