
Die zuständige Tourismusabteilung sprach von einem historischen Moment.
Ein Grund für die Rekordzahl ist laut nepalesischen Medien die Schließung der Aufstiegsroute auf der tibetischen Seite durch China. Die meisten Anmeldungen für dieses Jahr kommen demnach aus China, gefolgt von Kletterern aus den USA und Indien. Außerdem hatte Tibet im vergangenen Jahr wegen der politischen Unruhen im Land weniger Anfragen für die Gipfelbesteigung zugelassen. Diese seien nun für die aktuelle Saison genehmigt worden.
Ein Grund für die Rekordzahl ist laut nepalesischen Medien die Schließung der Aufstiegsroute auf der tibetischen Seite durch China. Die meisten Anmeldungen für dieses Jahr kommen demnach aus China, gefolgt von Kletterern aus den USA und Indien. Außerdem hatte Tibet im vergangenen Jahr wegen der politischen Unruhen im Land weniger Anfragen für die Gipfelbesteigung zugelassen. Diese seien nun für die aktuelle Saison genehmigt worden.
Sherpas befürchten Staus auf der Route zum Gipfel
Die diesjährige Klettersaison für den Everest begann mit erheblichen Verzögerungen. Die Route zum Gipfel war bis vor wenigen Tagen von einem aufgetürmten Eisblock versperrt. Normalerweise können Bergsteiger ab Mitte April bis zum Zwischenlager 2 aufsteigen, um sich dort zu akklimatisieren. Ab Anfang Mai sind dann erste Gipfelbesteigungen möglich. Sherpa-Bergführer vor Ort befürchten, dass es wegen der teilweise noch vorhandenen Hindernisse und der Rekordzahl an Kletterern zu Staus auf der Strecke kommen wird.
Wichtige Einnahmequelle für Nepal
Die Zulassungsgebühren und andere Ausgaben durch die Bergsteiger aus aller Welt sind für Nepal eine wichtige Einnahmequelle. Die Gebühren für die Besteigung des 8.849 Meter hohen Everest wurden im vergangenen Jahr von 11.000 auf 15.000 US-Dollar erhöht.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
