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CDU-Debatte
Generalsekretär Linnemann: Keine Zusammenarbeit mit der AfD - Rhein sieht Merz nicht beschädigt.

CDU-Chef Merz erhält nach seinen Äußerungen zur AfD Rückendeckung aus seiner Partei.

    Carsten Linnemann (l), neuer CDU Generalsekretär, spricht am 12.07.2023 neben Friedrich Merz, CDU Bundesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU Fraktion, bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des CDU-Bundesvorstands im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin
    CDU-Generalsekretär Linnemann: Es bleibt beim Nein zur AfD-Zusammenarbeit. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Hessens Ministerpräsident Rhein sagte im ARD-Fernsehen, es habe Missverständnisse und Fehlinterpretationen gegeben. Merz habe am Ende aber seine Position klargemacht. Er sei nicht beschädigt, betonte Rhein. CDU-Generalsekretär Linnemann zufolge gibt es kein Aufweichen der bisherigen Parteilinie. Eine Zusammenarbeit mit der AfD sei ausgeschlossen, führte er aus. Das gelte für jede politische Ebene. Das habe Merz auch klar zum Ausdruck gebracht.
    Der CDU-Chef hatte im ZDF eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD auf Landes- oder Bundesebene weiterhin ausgeschlossen, zugleich aber erklärt, Kontakte auf lokaler Ebene seien möglich. In einer späteren Klarstellung bekräftigte er, eine Zusammenarbeit mit der AfD komme nicht in Frage.
    Diese Nachricht wurde am 25.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.