
Bei dem Treffen am Dienstag soll es nach Angaben eines Bündnissprechers um den jüngsten russischen Angriff auf die ukrainische Großstadt Dnipro gehen. Dabei hatte Russland nach eigenen Angaben eine neue Mittelstreckenrakete mit dem Namen Oreschnik abgefeuert. Sie kann angeblich mit Hyperschallgeschwindigkeit fliegen und nicht abgefangen werden. Experten gehen davon aus, dass sie theoretisch auch mit nuklearen Sprengsätzen bestückt werden könnte.
Die Beratungen in Brüssel werden auf Wunsch der ukrainischen Regierung organisiert und finden auf Botschafterebene statt. Der NATO-Ukraine-Rat war zum ersten Mal im vergangenen Jahr in Litauen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs zusammengekommen. Das neue Gremium wurde für den Austausch in Krisensituationen geschaffen.
Diese Nachricht wurde am 22.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
