
Die Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt Abuja teilte mit, dass zwei Drittel der Angeklagten der Terrorismusfinanzierung für schuldig befunden wurden. Die übrigen Personen seien nach den Statuten des Internationalen Strafgerichtshofs verurteilt worden - wegen Taten wie Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Tötung, Folter oder Vergewaltigungen. Es soll sich bei allen um Mitglieder der Dschihadistengruppe Boko Haram handeln. Sie terrorisiert seit 15 Jahren die Menschen in Nigeria mit Entführungen und Selbstmordanschlägen. Boko Haram strebt einen streng islamisch geführten Gottesstaat an. In dem Konflikt wurden Schätzungen zufolge seither mindestens 35.000 Menschen getötet und mehr als zwei Millionen Bewohner vertrieben.
Diese Nachricht wurde am 27.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.