USA
Gericht kippt Baustopp für Offshore-Windpark

In den USA hat ein Bundesgericht dem dänischen Energiekonzern Örsted erlaubt, den Bau seines fast fertigen Windparks vor der US-Ostküste ⁠wieder aufzunehmen.

    Ein grünes Schiff mit der Aufschrift des Unternehmens vor mehreren Windrädern im Meer. Der Himmel darüber ist blau.
    Eine Windanlage des dänischen Unternehmen Örsted vor der Küste der Niederlande (Archivbild). (dpa / Belga / Nicolas Maeterlinck)
    Die ‌Regierung von Präsident Trump hatte das Projekt im vergangenen Monat gestoppt. Der zuständige Richter wies das Argument der Regierung zurück, der Baustopp sei mit der nationalen Sicherheit zu rechtfertigen. Er betonte, ohne eine einstweilige Verfügung würde das Projekt irreparablen Schaden erleiden. Eine Stellungnahme der Regierung lag zunächst nicht vor. Örsted kündigte ⁠an, die Bauarbeiten so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
    Der Offshore-Windpark an der Ostküste ist bereits zu fast 90 Prozent fertiggestellt und sollte eigentlich seit Anfang des Jahres Strom für mehr als 350.000 Haushalte liefern. Die Regierung hatte den Baustopp damit begründet, Windräder könnten Radar- und Navigationsanlagen stören. US-Präsident Trump ist erklärter Windkraftgegner.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.