
Das Gericht erklärte, die von der republikanischen Partei geplanten Änderungen würden dazu führen, dass die Stimmen schwarzer Wählerinnen und Wähler weniger Gewicht bekommen würden. Es handele sich damit um eine vorsätzliche Diskriminierung. Alabama hat gegen die einstweilige Verfügung bereits Berufung eingelegt, so dass sich jetzt der Oberste Gerichtshof mit dem Fall befassen wird.
Derzeit gibt es in den USA eine Reihe ähnlicher Verfahren. Hintergrund ist, dass die Wahlkreise alle zehn Jahre neu zugeschnitten werden. Sie sollen jeweils ähnlich viele Einwohner umfassen. In der Praxis nutzen Parteien das aber häufig, um sich Vorteile zu verschaffen. Im November stehen Wahlen für das Repräsentantenhaus und für einen Teil des Senats an. Die Wahlen gelten als Stimmungstest für die Regierung von US-Präsident Trump.
Diese Nachricht wurde am 27.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
