
Das Vorgehen der Regierung stelle einen Präzedenzfall der Zensur dar, erklärte die zuständige Bundesrichterin in Boston im Bundesstaat Massachusetts. Sie ordnete an, dass die Objekte bis zum 4. Juli wieder an Ort und Stelle sein müssen. Geklagt hatten mehrere Gruppen von Umweltschützern und Historikern. Das US-Innenministerium bezeichnete die Richterin als Linksaktivistin und kündigte an, Rechtsmittel gegen die Entscheidung zu prüfen.
Nach einem Dekret von Präsident Trump hatte das US-Innenministerium in Philadelphia eine Ausstellung über die Sklavenhaltung des ersten US-Präsidenten George Washington abbauen lassen. Nach einer Klage der Stadt wurden die Tafeln wieder aufgestellt.
Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
