Golfregion
Geschosse treffen Frachtschiffe in und nahe der Straße von Hormus - drei thailändische Besatzungsmitglieder vermisst

Nach iranischen Drohungen gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus werden weitere Zwischenfälle aus der Region gemeldet.

    Fischerboote vor Öltankern südlich der Straße von Hormus. Im Hintergrund sieht man Öltanker, die durch die Meerenge fahren. Das Foto wurde gemacht, als diese noch offen war.
    Die Gefahr durch den Iran-Krieg hat die Schifffahrt in der Straße von Hormus beinahe zum Erliegen gebracht. (Kamran Jebreili/AP/dpa)
    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ein thailändisches Schiff sei in der Meerenge von einem Geschoss getroffen worden. Zwanzig Besatzungsmitglieder seien gerettet worden; drei würden jedoch noch vermisst. Zuvor hatte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt mitgeteilt, dass zwei weitere Frachtschiffe von Projektilen getroffen worden seien. Im Zuge des Iran-Kriegs geraten Schiffe in der Golfregion immer wieder unter Beschuss. Laut dem US-Sender CNN begannen die Revolutionsgarden mit der Verminung der Straße von Hormus, woraufhin das US-Militär nach eigenen Angaben mehrere Minenleger-Schiffe zerstörte. Die iranischen Streitkräfte kündigten unterdessen Angriffe auf israelische und US-Wirtschaftszentren und Banken in der Golfregion an, nachdem Berichten zufolge eine Bank in Teheran bei US-israelischen Attacken getroffen worden war. Das israelische Militär startete nach eigenen Angaben neue Angriffswellen auf den Libanon und den Iran.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.