Solar-Förderung
Gesetzentwurf für drastische Einschnitte bei der Förderung privater ‌Solaranlagen wird konkreter

Die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche, CDU, die Förderung privater Solaranlagen drastisch zu reduzieren, werden Berichten zufolge konkreter.

    Ein Mann arbeitet an einem Photovoltaik-Modul auf einem Dach
    Das Bundeswirtschaftsministerium bringt offenbar die umstrittene Pläne für Kürzungen beim Ökostrom auf den Weg. (picture alliance / dpa / Bernd WeiÃbrod)
    So solle die Förderung neuer, kleiner Solaranlagen eingestellt werden, heißt es in Agenturmeldungen unter Berufung auf Kreise des Wirtschaftsministeriums. Der Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes habe innerhalb der Bundesregierung eine weitere Hürde genommen.
    Bisher gilt: Wer Solarstrom erzeugt und in das Netz einspeist, erhält 20 Jahre lang pro Kilowattstunde einen festen Betrag. Diese Einspeisevergütung wurde für neue Anlagen bereits stark reduziert. In der Gesetzesnovelle heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur, wer sich heute eine entsprechende Anlage für sein Eigenheim kaufe, für den lohne sich diese Investition bereits innerhalb weniger Jahre. Eine Förderung auf Kosten des Steuerzahlers sei daher überflüssig. Die Vorschläge decken sich weitgehend mit Reiches im Februar bekannt gewordenen Plänen.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.