
Die SPD-Politikerin sagte der ARD, eine Bearbeitungsgebühr für Tickets solle möglich sein. Untersagt werde aber ein massiver Aufschlag auf den Originalpreis. Hubigs Angaben zufolge bleibt ein Weiterverkauf für Privatleute und auf Plattformen legal. Verbraucher sollen aber besser geschützt werden, indem eine gesetzliche Preisobergrenze eingeführt wird. Diese werde vom Originalpreis abhängig sein. Hubig hatte Änderungen für den Ticketzweitmarkt bereits angekündigt, die Regulierung ist auch Teil des Koalitionsvertrags.
Im Mai hatte ein breites Bündnis von Verbänden, Veranstaltern und prominenter Musikerinnen und Musiker in einem offenen Brief ein Ende des "Ticketwuchers" gefordert. Darunter sind Künstler wie die Toten Hosen, Die Ärzte, Deichkind, Nina Chuba, Ikkimel, Kraftklub oder AnnenMayKantereit.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
