Reform der Krankenversicherung
Gesetzliche Kassen kritisieren hohe Belastung für Patienten

Die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Warken zur Reform der Krankenversicherung stoßen bei den gesetzlichen Kassen auf Verständnis, aber auch auf Kritik.

    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hält ein Handy in ihrer linken Hand.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (picture alliance / Geisler-Fotopress / Bernd Elmenthaler / Geisler-Fotopr)
    Der AOK-Bundesverband bezeichnete den Gesetzentwurf zwar als wirksam, aber sozial unausgewogen. Der BKK-Dachverband sprach von einem soliden Auftakt für die Rettungsmission der GKV. Zugleich wandte er sich gegen die angekündigten Leistungskürzungen für Patienten sowie die erhöhten Zuzahlungen. Eine überproportionale Belastung der Beitragszahler prangerte auch die Techniker Krankenkasse an.
    Moniert wurde auch, dass die Krankenkassenbeiträge für Bürgergeldbezieher nicht über den Bundeshaushalt finanziert werden sollen. Das verhindere eine solidarische Verteilung der Lasten dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.