
Als größtes Einsparpotenzial sieht es Blatt, die Finanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher künftig durch Steuergelder vorzunehmen. Das seien zwölf Milliarden Euro. Die Empfehlung, dass Krankenkassen nicht mehr Geld ausgeben sollen als sie einnehmen, bringe rund 5 Milliarden Euro an Ersparnis. 75 Millionen Versicherte wollten gut betreut werden, betonte Blatt im Deutschlandfunk.
Zu den insgesamt 66 Empfehlungen der Kommission gehören auch die Streichung der kostenfreien Mitversicherung für Ehepartner, höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und eine stärkere Besteuerung von Tabak, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken. Das von der Kommission empfohlene Sparpozenzial liegt bei 42 Milliarden Euro und damit deutlich höher als die für das kommende Jahr erwartete Lücke von 15 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
