
Der SPD-Außenpolitiker Ahmetovic sagte dem "Spiegel", das Angebot müsse ernsthaft geprüft werden. Man könne nicht akzeptieren, dass allein die USA und Russland über die Zukunft der Ukraine entschieden. Das Ziel müsse daher sein, mit am Verhandlungstisch zu sitzen. Dem schloss sich auch der Bundestagsabgeordnete Stegner an. Er begrüße jede Initiative, die den Krieg beenden könne.
Kritik kam dagegen von SPD-Politiker Roth. Der frühere Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses bezeichnete Putins Vorstoß als - Zitat "durchsichtiges Manöver". Roth sagte dem "Tagesspiegel", er betrachte die Idee auch als Affront gegen die USA.
Zuvor hatte die Bundesregierung den Vorschlag aus dem Kreml zurückgewiesen und als "Scheinangebot" bezeichnet. Schröder und der russische Präsident sind seit langem befreundet. Der 82-jährige Sozialdemokrat steht wegen Tätigkeiten für russische Öl- und Gaskonzerne in der Kritik.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
