US-Vize-Präsident Vance
Gespräche mit dem Iran ohne Einigung

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine Beendigung ihres Krieges sind in Pakistan ohne Einigung zu Ende gegangen.

    US-Vizepräsident JD Vance steht an einem Rednerpult.
    US-Vizepräsident JD Vance spricht während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit Vertretern aus Pakistan und Iran. (Jacquelyn Martin / POOL AP / AP / dpa / Jacquelyn Martin)
    Beide Seiten machten sich gegenseitig für das vorläufige Scheitern der Gespräche verantwortlich. US-Vizepräsident Vance sagte vor seiner Abreise aus Islamabad, er habe die roten Linien der USA deutlich gemacht. Der Iran habe sich jedoch entschieden, diese Bedingungen nicht zu akzeptieren. Dazu gehöre die Verpflichtung, keine Atomwaffen zu bauen.
    Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, die Unterredungen seien in einer Atmosphäre des Misstrauens geführt worden. Es sei daher nicht zu erwarten gewesen, dass man in nur einer Gesprächsrunde zu einer Einigung komme.
    Der Vermittler Pakistan rief beide Seiten auf, die erst vor wenigen Tagen vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe einzuhalten.
    Diese Nachricht wurde am 12.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.