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Kolumbien
Gespräche mit Rebellengruppe ELN ausgesetzt

Kolumbiens Präsident Petro hat die Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit der Rebellengruppe ELN erneut ausgesetzt.

    Der kolumbianische Präsident Gustavo Francisco Petro Urrego hält eine Ansprache.
    Der Präsident der Republik Kolumbien, Gustavo Francisco Petro Urrego (Archivbild) (Carsten Koall / dpa / Carsten Koall)
    Petro erklärte, die ELN habe keinen Willen zum Frieden. Hintergrund ist eine Welle von Gewalt im Norden des Landes, für die die Gruppe verantwortlich gemacht wird. Innerhalb eines Tages wurden vier Männer ermordet. Berichten zufolge soll es sich um ehemalige Kämpfer der Farc-Guerilla handeln. Die Farc hatte bereits 2016 einen Waffenstillstand mit der Regierung unterzeichnet.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.