
Vertreter beider Länder werden in Washington zusammenkommen, erklärte ein Beamter des US-Außenministeriums. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu teilte mit, es gehe um die Entwaffnung der Hisbollah-Miliz und den Aufbau friedlicher Beziehungen zum Libanon. Nach wiederholten Bitten des Nachbarlandes werde man direkte Gespräche aufnehmen. Aus der libanesischen Regierung hieß es, Verhandlungen würden nur stattfinden, wenn es zuvor eine Waffenruhe gebe. Netanjahu lehnte dies in einer Stellungnahme ab. Man werde die Hisbollah weiter mit Härte bekämpfen. Nach Angaben von US-Präsident Trump sagte der israelische Regierungschef jedoch zu, die Angriffe im Libanon zurückzufahren.
In der Nacht bombardierten die israelischen Streitkräfte erneut Ziele der proiranischen Hisbollah. Dabei seien etwa zehn Abschussrampen getroffen worden, von denen aus zuvor Geschosse auf den Norden Israels abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit. Medienberichten zufolge feuerte die Schiiten-Miliz in der Nacht ihrerseits eine Rakete auf Israel ab, die allerdings abgefangen wurde. In Tel Aviv und Aschdod wurde demnach Luftalarm ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
