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Gestiegener Eigenanteil für Heimunterbringung
Gesundheitsminister Lauterbach plant Kombination aus stationärer und ambulanter Pflege

Angesichts gestiegener Kosten für die Unterbringung in Heimen plant Bundesgesundheitsminister Lauterbach weitere Reformen in der Pflege.

    Berlin: Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, informiert in der Bundespressekonferenz über "Long-Covid-Initiativen" des Bundesministeriums für Gesundheit.
    Bundesgesundheitsminister Lauterbach plant neue Reformen in der Pflege. (Bernd von Jutrczenka/dpa)
    Angedacht sei eine Kombination aus ambulanter und stationärer Pflege, sagte der SPD-Politiker im ZDF. Die Voraussetzungen für die häusliche Pflege müssten verbessert werden. So sollten Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden versorgt werden können, ohne dass sie auf Leistungen der stationären Pflege verzichten müssten.
    Gestern wurde bekannt, dass Pflegebedürftige in Heimen einen höheren Eigenanteil zur Deckung der Kosten zahlen müssen. Wie der Verband der Ersatzkassen mitteilte, müssen die Betroffenen im Bundesdurchschnitt einen Eigenanteil von 2.871 Euro im ersten Jahr tragen. Das sind 211 Euro mehr als 2023.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.