Bayern
Gesundheitsministerin Gerlach wirbt für mehr Aufklärung über Endometriose

Die bayerische Gesundheitsministerin Gerlach will die Aufklärung über Endometriose verstärken. Frauen müssten besser informiert und versorgt werden.

    Auf einem Krankenschein wurde der Schriftzug Endometriose eingetragen.
    Die gesundheitliche Versorgung der Frauen und die Forschung, etwa bei Endometriose, soll vorangetrieben werden. (IMAGO / Steinach / IMAGO / Sascha Steinach)
    Die CSU-Politikerin sagte in München, es sei wichtig, dass Endometriose möglichst frühzeitig erkannt werden. Das geschehe bislang in vielen Fällen erst spät oder gar nicht. Deshalb wolle man besser informieren. Gerlach äußerte sich zum Start des internationalen "Endometriosis Awareness Month" im März. Die Ministerin betonte, die Erkrankung könne Schule, Ausbildung, Beruf und Familienplanung stark beeinträchtigen. Sie wolle daher dafür sorgen, dass Frauen schneller Unterstützung bekämen.
    Der Freistaat Bayern unterstütze deshalb das Projekt "EndoKI" (Endometriose und Künstliche Intelligenz) des Universitätsklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Universität Würzburg und der Technischen Universität München mit rund drei Millionen Euro. Ziel sei es, mithilfe von KI und moderner Bildgebung die Diagnose früher und standardisierter zu ermöglichen.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.