Empfehlungen der Rentenkommission
Geteiltes Echo - Politiker loben Vorschläge, Kritik von Gewerkschaften und Sozialverbände

Die bekannt gewordenen Vorschläge der Rentenkommission rufen ein geteiltes Echo hervor.

    Eine Frau mit weißen Haaren läuft vor einem Haus mit dem Logo der Deutsche Rentenversicherung entlang.
    Die bekannt gewordenen Empfehlungen für eine Reform der Rente werden kontrovers diskutiert (dpa / Markus Lenhardt)
    Der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe, und der Chef der Jungen Union, Winkel, lobten das Ergebnis und sprachen von einer großen Chance für die Bundesregierung. Auch Politiker der Grünen und der AfD begrüßten grundsätzlich die Vorschläge. Kritik gab es hingegen von Gewerkschaften und Sozialverbänden vor allem an einer möglichen schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters.
    Offiziell will die Kommission ihre Vorschläge morgen vorstellen. Mehrere Medien berichteten aber bereits über die insgesamt 30 Einzelvorschläge. Die als "Rente mit 63" bekannte Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren und die von Rentenbeiträgen befreiten Minijobs sollen abgeschafft werden. Außerdem sollen mehr Menschen als bislang in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, etwa Selbstständige, Beamte und Abgeordnete. Zudem empfiehlt die Kommission eine kapitalgedeckte Zusatzrente, die das Rentenniveau mindestens sichern soll.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.