Gefängnisausbrüche in Syrien
Gewerkschaft der Polizei sieht Gefahr durch entkommene IS-Dschihadisten

Die Gewerkschaft der Polizei hat nach den Gefängnisausbrüchen in Syrien vor einer möglichen Rückkehr deutscher IS-Dschihadisten gewarnt.

    Das Bild zeigt einen Gang zu Gefängniszellen im Gefängnis Saidnaya in Damaskus.
    Das Gefängnis Saidnaya in Damaskus (picture alliance | ASSOCIATED PRESS | Mosa'ab Elshamy)
    Der GdP-Vorsitzende Kopelke sagte dem "Tagesspiegel" aus Berlin, die Entwicklung sei gefährlich. Einige der Islamisten könnten nach jahrelanger Haft in Syrien auf Rache sinnen. Kopelke appellierte an Bundeskanzler Merz, deswegen den neugeschaffenen Nationalen Sicherheitsrat einzuberufen.
    Nach Einschätzung des Auswärtigen Amts befand sich zuletzt eine zweistellige Zahl deutscher Dschihadisten in Syrien in Haft. Dazu kommen demnach etwa ebenso viele Islamisten mit "Deutschlandbezug", aber ohne die deutsche Staatsbürgerschaft. In Syrien hatte es in den vergangenen Tagen Massenausbrüche aus Gefängnissen in bislang kurdisch kontrollierten Gebieten gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.