
Die Vorsitzende der IG Metall, Benner, sagte der "Süddeutschen Zeitung", wenn die Regierung tatsächlich die gesetzliche Rente kürzen sollte, dann sei dies ein No Go und dann brenne die Hütte. Die Gewerkschaften seien zwar offen für Strukturreformen, würden jedoch keine Kürzungen akzeptieren, die Rentner ärmer machten. Vom Deutschen Gewerkschaftsbund hieß es, der Kanzler solle nicht den Status quo beschreiben, sondern Lösungen vorlegen. Die DGB-Vorsitzende Fahimi kritisierte im Magazin "Spiegel", die Gewerkschaften würden in den Reformprozessen der Regierung, so wörtlich, mal ein Stündchen angehört, aber nicht richtig eingebunden. Dies schade der Qualität und Akzeptanz der Reformen.
Momentan berät eine Kommission über Änderungen in der Rentenversicherung. Bundeskanzler Merz hatte erklärt, die gesetzliche Rentenversicherung werde künftig allenfalls noch eine Basisabsicherung sein.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
