
Ghanaischen Angaben zufolge meldeten sich mehr als 800 Menschen für die Ausreise an. Gestern wurde eine erste Gruppe von 300 Menschen ausgeflogen. Ein weiterer Flug soll noch diese Woche starten. Hintergrund sind anhaltende Anti-Migrations-Proteste in Teilen Südafrikas, bei denen es zu Gewalt kam. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" stehen die Spannungen im Zusammenhang mit einer Frustration über eine hohe Arbeitslosenquote. Ghana hatte zuletzt den südafrikanischen Botschafter einbestellt und von Angriffen auf ghanaische Staatsbürger berichtet. Südafrika verurteile Gewalt gegen Ausländer, verwies aber zugleich auf Probleme illegaler Einwanderung. Auch Nigeria prüft nach eigenen Angaben eine Rückholung von Bürgern aus Südafrika.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
