Berlin
Giffey (SPD) kritisiert Wegner (CDU) wegen Tennisspiel nach Beginn des Stromausfalls

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Giffey hat sich kritisch dazu geäußert, dass der Regierende Bürgermeister Wegner nach Beginn des mehrtägigen Stromausfalls noch Tennis gespielt hat.

    Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, sitzt während einer Sitzung im Abgeordnetenhaus neben Franziska Giffey (SPD), Wirtschaftssenatorin.
    Wirtschaftssenatorin Giffey kritisiert den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Wegner. (Jörg Carstensen/dpa)
    Die SPD-Politikerin sagte, sie könne das nicht ganz nachvollziehen, und sie erlebe aus der Bevölkerung sehr irritierte Reaktionen. Man müsse nun abwarten, welche politischen Folgen es gebe. Sie könne nur sagen, dass sie selbst anders mit der Situation umgegangen sei.
    Die Berliner CDU-Fraktion stellte sich hinter Wegner. In einer Telefonkonferenz heute morgen gab es laut Angaben von Teilnehmern viel Unterstützung für das Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters. Dass er wenige Stunden nach dem Beginn des Blackouts Tennis gespielt hatte, sei nicht kritisiert worden. Die Opposition im Abgeordnetenhaus hatte Wegners Verhalten dagegen als inakzeptabel bezeichnet.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.