Die Angebote sind deshalb meist nach Geschlecht unterteilt, Mädchen können sich beispielsweise in technischen Berufen, Jungen in sozialen Berufen umsehen. Ein Beruf gilt als geeignet für den Girls' oder Boys'-Day, wenn dort jeweils weniger als 40 Prozent der Mitarbeiter Frauen oder Männer sind.
Die Kommission Queere Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings kritisiert die Geschlechterteilung. So würden die Klischees reproduziert, die es zu überwinden gelte. Auch würden so Jugendliche ausgeschlossen, die sich in den üblichen Geschlechter-Kategorien nicht wiederfänden.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
