Pflegeversicherung
GKV-Chef mahnt mehr staatliche Unterstützung für Pflegeheime an

Die gesetzlichen Krankenkassen fordern Bund und Länder zu einer höheren Kostenbeteiligung auf, um die Pflegeversicherung zu entlasten.

    Ein Mann betreut eine Frau im Rollstuhl und legt ihr den Arm auf die Schulter.
    Betreuung einer Frau im Rollstuhl (Symbolbild zur Illustration des Themas) (IMAGO / Bihlmayerfotografie)
    Der Vorsitzende des Spitzenverbandes, Blatt, sagte der "Rheinischen Post", würden die Länder etwa die Investitionskosten in den Heimen übernehmen, könnten alle Bewohner sofort um durchschnittlich rund 500 Euro pro Monat entlastet werden. Der Bund wiederum habe noch fünf Milliarden Euro Corona-Schulden bei der Pflegeversicherung. Der GKV-Verbandschef sprach von der größten Bewährungsprobe der Pflegeversicherung seit ihrer Einführung vor 31 Jahren. Zuletzt hatte Bundesgesundheitsministerin Warken baldige Reformvorschläge angekündigt, um die Finanznot zu lindern.
    In diesem Zusammenhang warnte die CDU-Politikerin vor einem Minus von 22,5 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung in den kommenden zwei Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.