Erpressung
Gläschen mit Hipp-Babynahrung enthielt 15 Mikrogramm Rattengift

Im Erpressungsfall um Babynahrung des Herstellers Hipp ist nun die Giftmenge in einem der sichergestellten Gläser ermittelt worden.

    Auf einem Tisch stehen drei Artikel von der Sorte "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" des Herstellers Hipp.
    Der Babynahrungs-Hersteller Hipp wird erpresst. (Tobias Steinmaurer / APA / dpa)
    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft im österreichischen Eisenstadt enthielt die Nahrung 15 Mikrogramm Rattengift. Es werde nun untersucht, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke. Betroffen ist nur der Fund in Österreich. Wie hoch der Giftgehalt der Hipp-Gläschen ist, die in Tschechien und der Slowakei gefunden wurden, ist unklar. 
    Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, das deutsche Unternehmen Hipp zu erpressen. Insgesamt wurden bisher fünf manipulierte Gläser entdeckt. Das deutsche Sortiment ist nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen nicht betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.