
Bei den Unfällen auf eisglatten Straßen kam es meistens nur zu Blechschäden. Mehrere Menschen wurden jedoch auch leicht verletzt. Auf einigen Autobahnabschnitten blieben nach starkem Schneefall Lastwagen liegen und blockierten die Strecken. In Thüringen zählte die Polizei fast 100 Verkehrsunfälle innerhalb von acht Stunden. Bei Weinsberg in Baden-Württemberg blieben in der Nacht auf einer Verbindungsstrecke von zwei Autobahnen 15 bis 20 Autos und Lastwagen im Schnee stecken, wie die Polizei mitteilte.
Alle Unwetterwarnungen aufgehoben
In Berlin musste der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen eingestellt werden. Rund 40 Trams steckten im Streckennetz fest. Ein Autobahnstück in Berlin wurde wegen Eisglätte gesperrt. Auch andernorts war der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt oder wurde vorübergehend eingestellt. Bis zum Mittag wurden fast alle Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes aufgehoben.
In mehreren Landkreisen Niedersachsens und Bayerns kam es wegen Schneefalls und Glätte zu Schulausfällen. So fiel etwa in ganz Unterfranken sowie in Teilen Mittelfrankens der Präsenzunterricht aus.
Mit steigenden Temperaturen über dem Gefrierpunkt entspannt sich die Lage regional. Dennoch rechnen Wetterexperten weiter mit erheblichen Einschränkungen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



