
Ausnahmen meldeten die Landkreise nur für einige ostfriesische Inseln. In Sachsen sollen die Schulen selbst entscheiden, ob sie öffnen. Es gebe wegen der örtlich sehr unterschiedlichen Begebenheiten keine Vorgabe des Ministeriums, sagte ein Sprecher. In Teilen Sachsen-Anhalts wurde der Verkehr von Schulbussen vorsorglich eingestellt.
Glatteiswarnung in Teilen von NRW aufgehoben
In Teilen von Nordrhein-Westfalen hat der Deutsche Wetterdienst seine Glatteiswarnung inzwischen aufgehoben. Im Regionalverkehr in Niedersachsen und Hamburg muss mit Behinderungen gerechnet werden. Die Bahnunternehmen Metronom und Enno teilten mit, witterungsbedingt würden zahlreiche Verbindungen ausfallen. Am Frankfurter Flughafen wurden angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen 98 Flüge annulliert. Eine Sprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Zahl könne im Tagesverlauf noch steigen. Reisende sollten sich informieren.
Gefrierender Regen von Westen aus
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor hohem Unwetterpotenzial durch gefrierenden Regen. Ab Mitternacht zogen von Westen her Schnee- und Regenschauer auf. Auf gefrorenen Böden könne es rasch spiegelglatt werden, führte der DWD aus. Menschen sollten Fahrten mit dem Auto vermeiden. Es bestehe Gefahr für Leib und Leben. Wer unbedingt unterwegs sein müsse, solle sich auf Beeinträchtigungen und Straßensperrungen einstellen. Außerdem rieten die Meteorologen dazu, im Auto vorsichtshalber Decken und warme Getränke mitzunehmen.
Bereits am Freitag waren wegen Sturmtief Elli viele Schüler in Nordrhein-Westfalen zuhause geblieben. Einige Schulen hatten es den Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder angesichts der starken Schneefälle zum Unterricht schicken.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
