Stopp von Gaza-Hilfsflotte
"Global Sumud Flotilla": Berlin und Rom erinnern Israel ans Völkerrecht

Deutschland und Italien haben Israel wegen des Vorgehens gegen eine Gaza-Hilfsflotte aufgefordert, das Völkerrecht einzuhalten.

    Drei Boote der Global Sumud Flotte startet in Sizilien zu Hilfslieferungen nach Gaza
    Global Sumud Flotte startet in Sizilien zu Hilfslieferungen nach Gaza (picture alliance / Anadolu / Baris Seckin)
    Die israelische Marine hatte in der Nacht zum Donnerstag im Mittelmeer etliche Boote der Global-Sumud-Flotte abgefangen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die israelische Meeresblockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfsgüter in das Palästinensergebiet zu bringen. In einer gemeinsamen Erklärung der deutschen und italienischen Regierung heißt es, man verfolge den Stopp der Boote in internationalen Gewässern mit großer Sorge. Außerdem verteidigten Berlin und Rom Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Gaza humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.
    Italiens Ministerpräsidentin Meloni forderte darüber hinaus die sofortige Freilassung aller festgehaltenen Italiener. An Bord sind sowohl Italiener als auch deutsche Staatsbürger.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.