
Deren Anbieter seien nicht nur während der Fußball-WM etwa im Fernsehen quasi omnipräsent, und das auf Kosten verletzlicher Personengruppen, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur. Hayer, Leiter der Arbeitseinheit Glücksspielforschung an der Universität Bremen, betonte, Werbung für Cannabis sei untersagt, bei Zigaretten gebe es bereits ziemlich weitreichende Einschränkungen, und selbst bei Alkohol nehme die Debatte an Fahrt auf. Man brauche keine Werbung für Suchtmittel.
Glücksspielwerbung mache bei einem typischen Fußballbundesliga-Spieltag etwa ein Drittel der gesamten Werbezeit aus, sagte Hayer. Das sei ein gesundheitspolitisches Armutszeugnis.
Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
