
Damit sollen bereits eingereichte sowie künftige Klagen beigelegt werden. Der Vergleich muss noch von einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri genehmigt werden.
Seit der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto 2018 sieht sich Bayer in den USA mit einer Klagewelle konfrontiert. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern hat seitdem bereits rund zehn Milliarden Dollar für Vergleiche gezahlt, 65.000 Gerichtsverfahren sind noch offen. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Mehrere europäische Einrichtungen folgten dem nicht. Bayer weist den Verdacht zurück, dass der Unkrautvernichter krebserregend sei.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



